Feng Shui im Schlafzimmer

Sie interessieren sich für die farbliche Gestaltung von Räumen nach dem Feng Shui Ansatz? In unserem Einführungsartikel zum Thema „Feng Shui als Inspirationsquelle bei der Farbgestaltung“ haben wir die Grundlagen gelegt.

In den folgenden Artikeln gehen wir auf die Farbgestaltung nach Feng Shui in den verschiedenen Räumen ein. Zunächst beginnen wir mit dem Schlafzimmer. Einem wichtigen Ort der Regeneration, der oft jedoch viel zu kurz kommt.

Bedeutung des Schlafzimmers für den Menschen

Das Schlafzimmer ist der Ort, an dem wir einen großen Teil unseres Lebens verbringen. Es sollte Zuhause ein Ort der Entspannung und Ruhe sein. Dazu tragen auch scheinbar kleine Details wie Farben der Dekoration sowie Wandfarben bei. Sie lassen uns glücklich oder traurig, munter oder entspannt fühlen.

Außerdem benötigen wir in diesem Raum den meisten Schutz, denn es ist dunkel, wir geben die Kontrolle über unsere Umwelt ab und schlafen. Für eine tiefe und erholsame Nachtruhe sind laut Feng Shui sowohl die richtige Bettposition als auch eine beruhigende Farbgebung mit eher sanften Tönen ausschlaggebend. Oft wird das Schlafzimmer nur auf die Funktionalitäten des „notwendigen“ und „organisierten“ Schlafens reduziert.

Regeneration gelingt jedoch nicht nur durch guten Schlaf. Der bewusst gestaltete Rückzug und das Kuschelfeeling sind ebenfalls wichtig. Das Schlafzimmer hat also mehrere wichtige Funktionen und Bedeutungen.

Auch wenn Farben keinen bewussten Einfluss auf unseren Schlaf haben, so helfen Sie uns doch beim Abschalten, Zur-Ruhe-Kommen sowie beim Aufstehen am Morgen. Wir vom Meistermalerbetrieb Hahn verraten Ihnen, welche Farben sich für das Schlafzimmer in der Regel gut eignen, und welche man dort eher meiden sollte.

Feng Shui Farben im Schlafzimmer

Energie durch Rot

Rot ist die Farbe der sexuellen Energie. Das bedeutet aber nicht, dass Sie Ihr gesamtes Schlafzimmer in Rot gestalten sollten. Denn diese Farbe ist sehr energiegeladen. Bei Feng Shui werden der dauerhaften Beziehung auch Rosa- und Weißtöne zugeordnet. Am Besten setzen Sie mit Rot und Rosa Akzente, beispielsweise könnte eine rote Wand dem Schlafzimmer eine spezielle Note geben.

Rosa für seelische und geistige Ausgewogenheit

Rosa, Grün, Blau und Indigo gelten nach Ansicht von Farbtherapeuten als besonders „schlaffördernd“. Dieser sinnliche und sehr weiche Farbton verhilft uns zu innerer Ruhe und Gelassenheit. Diese liebliche Farbe lädt zum Entspannen und Träumen ein, da sie seelische und geistige Ausgeglichenheit fördert. Sprichwörter wie „etwas durch die rosarote Brille sehen“ oder „auf rosa Wolken schweben“ zeigen den optimistischen, positiven Klang der Farbe.

Gelb und Orange, die Farben des Glücks

Gelb ist der Geheimtipp für alle Morgenmuffel, denn Gelb sorgt für gute Laune und macht glücklich. Gelb – wie die aufgehende Sonne – erweckt jeden Raum. Die Farbe ist lebendig, warm und behaglich, kann das Wohlbefinden verbessern und stimmt optimistisch. Mit seiner anregenden Leichtigkeit ist Gelb trotzdem behaglich und sorgt für eine heitere und positive Atmosphäre.

Nach Feng Shui symbolisiert Orange das Glück und die Macht der Liebe.

Gelb und Orange sollten im Schlafzimmer trotzdem nicht zu dominant sein, sondern es ist ratsam einen milderen Ton, beispielsweise Apricot, zu verwenden. Pfirsichfarbene Wände sind empfehlenswert für Menschen, die statt One-Night-Stand eine dauerhafte Beziehung anstreben.

Blau steht für Harmonie, Ruhe und Unendlichkeit

Mit Blautönen verbinden wir Ruhe und Entspannung. Blau ist der Himmel und das Wasser, die Farbe beeinflusst unseren Puls und Blutdruck positiv. Sie symbolisiert Harmonie zwischen Mann und Frau, die Hinwendung und Verschmelzung des Einen mit dem Anderen. Im Schlafzimmer sind blaue Wände eine Wunderwaffe gegen Snack-Gelüste.

Grün – Ruhe, Geborgenheit und Glück

Mit Grün verbinden wir Ruhe, Glück, Geborgenheit und Gesundheit. Je kühler der Grünton ist, beispielsweise „Jade“ oder „Mint“, desto entspannter die Wirkung. Grün und Blau stellen im Schlafzimmer ein echtes Dreamteam dar. Grün mindert scheinbar auch die Lärmempfindlichkeit des Menschen. Besonders für straßenseitig gelegene Schlafzimmer, die dem Lärm verstärkt ausgesetzt sind, bietet sich dieser Farbton daher an.

Grün ist genauso wie Gelb für Morgenmuffel gut geeignet. Grüntöne verleihen morgens mehr Energie und haben einen belebenden Effekt. Die Farbe schafft innere Zufriedenheit.

Braun vermittelt Wärme, Sicherheit und Geborgenheit

Warme, erdige Töne wirken gemütlich. Trotzdem sollte Braun im Schlafzimmer weder zu kräftig noch zu großflächig eingesetzt werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Sie ein (be)drückendes Gefühl bekommen. Empfehlenswert ist es Braun sparsam einzusetzen oder eher in gedämpfter, hellerer Ausprägung.

Für große Flächen in einem Braunton empfiehlt sich eine Gestaltung in eher hellem Beige oder Ocker und nur dunklen Akzenten.

Weiß wirkt kühl

Ein Schlafzimmer mit weißen Wänden und Möbel wirkt sauber und frisch oder kalt, langweilig, steril. Die Kunst ist es weiß in Szene zu setzen oder gekonnt in den Hintergrund. Eierschalen- oder elfenbeinweiß ist eine gute Alternative. Weiß steht für Frische und Sauberkeit. Weiß steht jedoch in der chinesischen Lehre für Trauer!

Grau ist als Schlafzimmer-Farbe alles andere als langweilig: Der neutrale Farbton strahlt Ruhe und Gelassenheit aus. Ein helles Grau wirkt als Wandfarbe sehr modern und bringt Bilder und Accessoires zum Strahlen. In dunkleren Schattierungen wirken graue Wände edel und puristisch. Besonders schön ist Grau in Kombination mit hellen Holztönen und mit Accessoires in Weiß oder Sonnengelb.

Lila, die Farbe des Luxus und der Magie

Lilatöne werden oft mit übernatürlichen Kräften, Intuition und Weiblichkeit in Verbindung gebracht. Sie geben dem Raum eine feierliche Stimmung. Lavendel und Flieder sind exotische, aber auch edle, luxuriöse Farben. Als Wandfarbe wirkt Lila anregend und kreativitätsfördernd, doch wird sie nicht von jedem geschätzt. Lilatöne im Schlafzimmer schaffen zurückhaltend verwendet eine geheimnisvolle und meditative Atmosphäre. Von kräftigem Lila im Schlafzimmer wird jedoch abgeraten!

Nach der Lehre des Feng Shui herrschen im Schlafzimmer freundliche, gedeckte Farbtöne vor. Grelle und dominante Farben schaffen eine unruhige Atmosphäre und es ist schwerer zu entspannen.

Mit Farben eine entspannende Atmosphäre schaffen

Bei der Wandfarbe geht es nicht allein um die Optik: Farben sind auch maßgeblich für die Stimmung des Raumes verantwortlich. Für das Schlafzimmer eignen sich vor allem weiche, gedeckte Töne. Sie wirken ausgleichend und helfen Dir, zur Ruhe zu kommen. Ein monochrom gestaltetes Schlafzimmer würde schnell langweilig werden.

Nach Feng Shui bringen weiß, sanfte Braun- beziehungsweise Sandtöne sowie eine farbliche Ergänzung mit einem hellen Blaugrau Ruhe und Entspannung in Ihr Schlafzimmer. Gemütlich und warm wirkt sich auch ein heller Apricot-Ton aus. Eine insgesamt etwas kühle Farbgebung sorgt für ein entspannendes Wohlfühlklima sowie einen tiefen und erholsamen Schlaf. Das Stichwort heißt in diesem Zusammenhang Pastellfarben. Die warmen Farbtöne sorgen für eine angenehme Atmosphäre. Hier kann Entspannung auf ganzer Linie gelingen.

Darüber hinaus gilt für das Schlafzimmer das gleiche wie für die Farbgestaltung anderer Räume: Kombiniere nicht zu viele verschiedene Farbtöne. Am besten wählen Sie ein oder zwei Grundfarben aus und gestaltest das Schlafzimmer mit unterschiedlichen Schattierungen dieser Farbtöne.

Einige Farben eignen sich als Akzentfarbe, beispielsweise Rot, Pink oder Orange. Sie sollten jedoch sparsam und nicht großflächig verwendet werden.

Die energisch und fröhlich wirkende Farbe Orange eignet sich ebenfalls nicht für die großflächige Verteilung an den Schlafzimmerwänden und sollte genauso sparsam verwendet werden wie Rot oder Pink.

Kinderschlafzimmer in Pastellfarben

Kinderschlafzimmer sind noch ein wenig spezieller. Denn sie sind Schlafort, Aufenthalts- und Spielort in einem. Selbstverständlich sollte die Farbgebung in diesem Raum angenehm sein, denn Kinder halten sich dort oft den ganzen Tag auf. Flieder, Lavendel, Rosa, Blassblau oder Hellgelb verleihen einen jugendlichen Touch und hellen den Raum auch ohne viel natürliches Licht auf. Diese Farben sorgen für gute Laune und Gemütlichkeit. Aber auch neutrale Sandtöne eignen sich gut für das Kinderschlafzimmer. Sie eignen sich gut als Basisfarbe in der Raumgestaltung.

Das Schlafzimmer mit Farben gestalten: TippsWandfarbe, Vorhänge, Kissen und Stoffe sollten farblich aufeinander abgestimmt werden. Wenn die Zimmerdecke dunkler gestrichen ist als die Zimmerwände, entsteht schnell ein erdrückendes Gefühl. Laut Feng Shui eignen sich farbliche Akzente gut für eine angenehme Raumatmosphäre.

Laut der Feng Shui Lehre entsteht Harmonie, wenn alle fünf Elemente gleichmäßig im Raum vertreten sind. Im Feng Shui ist das Schlafzimmer der wichtigste Raum im Haus und mit diesen Tipps sorgen Sie für mehr Leidenschaft sowie Harmonie.

Das Schlafzimmer ist ein Ort der Ruhe und Zurückgezogenheit. Es dient der Ruhe und einem erholsamen Schlaf. Es ist empfehlenswert das mit der Farbgestaltung zu unterstützen. Damit das Schlafzimmer zu einem optimalen Rückzugsort wird, sollten Farben leicht und ruhig wirken. Es ist ratsam, dass sie sich vor der Renovierung Gedanken machen, welche Wirkung Farben auf Ihr persönliches Wohlbefinden hat. Ein Konzept zur Schlafzimmergestaltung hilft, dass die passenden Farben und Möbel auswählen.

Welche Schlafzimmerwand streichen?

Klassischerweise wird die Wand am Kopfende des Bettes farbig gestaltet. Diese Akzentwand funktioniert deshalb so gut, weil sie Ihr Bett als Zentrum des Schlafzimmers betont. Außerdem grenzt sie den Schlafbereich optisch ab. Aber natürlich ist es auch möglich andere Wände zu streichen. Schmale Räume wirken beispielsweise optisch weiter, wenn die kurze Seite mit einer dunklen Wandfarbe gestaltet wird. Es ist nicht ratsam Schrägwände als Akzentwand zu wählen, weil die Dachschräge dann noch niedriger wirkt. Ebenso eignen sich Wände mit Fenster oder Türen nicht so gut. Die Unterbrechungen durch Fenster- und Türrahmen lassen die farbige Wand schnell unruhig wirken.

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